12. Kasachstan

Almaty

07 - 08. Juli 2019

 Nun ist es wieder soweit und es geht in das nächste Land. Der Weg am Issikul-See entlang war schön zu fahren, die Landschaft und die Strasse.  Der letzte Abschnitt zur Grenze war dann wieder Schotter über einen kleinen Pass, an kleinen Dörfern vorbei. Die Kinder von den kleinen Hütten hatten riesig Spass an mir und haben sogar versucht am Strassenrand ein Stückweit mitzuspringen, war ein schönes Bild. Die Grenze war dann auch ruckzuck erledigt, ohne lange Wartezeiten oder sonstiges, richtig angenehm. Kaum in Kasachstan angekommen, ging es nun Richtung Canyon, an dem ich eigentlich Campen wollte. Der Canyon selber war ein wunderschöner Anblick und wieder mal was ganz anderes als bisher. Leider war der Himmel hier sehr dunkel und es fing an zu regnen, so möchte ich nicht zelten. Also habe ich beschlossen bis nach Almaty durchzufahren und dort ein wenig zu verweilen. Nach langem Suchen in Almaty fand ich dann auch ein Hotel, aber wohl eines der teuersten. Da ich schon ziemlich müde und es schon nach 21:00 Uhr war, entschied ich doch zu bleiben und den Luxus auch mal wieder zu geniessen. Ich verweilte 2 Nächte und genoss die Annehmlichkeiten von dem Hotel.

PS: Fotos gibt es leider nicht viele, da einige dummerweise irgendwie verschwunden sind.


Kilometer fressen

09 - 12. Juli 2019

Von Almaty geht es nun über hunderte Kilometer durch eine relativ langweilige Gegend. Langweilig für mich, da es enorme Distanzen sind, in denen weit und breit nichts zu sehen ist, einfach nur flach. Es hat hie und da wieder mal ein Dorf oder ein Städtchen, aber das wars dann auch schon. Es ist eine der Hauptstrassen in Kasachstan. Dies merkt man schon daran, dass auf hunderten Kilometer eine neue Strasse gebaut wird. Auf der alten Strasse, unterbrochen durch unendlich viele Baustellen, ist aber auch von gut bis ganz schlecht alles dabei. Teilweise war die Strasse so gut, dass man beinahe eingeschlafen ist beim fahren. Dann kamen aber wieder Abschnitte, in denen man durch die Wellen, Buckeln, Löcher und sonstiges, die Strasse einfach nur verfluchte. Auf dem Weg lernte ich Chris und Fabi kennen, welche ebenfalls nach Russland wollten. Kurzentschlossen fuhren wir dann gemeinsam durch die Einöde. Es gab wirklich nicht viel zu sehen und so hiess es Kilometer fressen und weiter nach Russland.